Das Leitbild und die Ziele unserer Ausbildung
Das Leitbild unserer Berufsbildenden Schule manifestiert sich in der Schulverfassung, deren Inhalt im Folgenden wiedergegeben wird. Speziell die Präambel und der §1 der Schulverfassung spiegeln die Leitgedanken wider.
Schulverfassung für die Berufsbildende Schule des Marienhains Vechta
Zielsetzung
Die Berufsbildende Schule der Schwestern Unserer Lieben Frau in Marienhain versteht sich als christliche Angebotsschule katholischer Prägung. Die Schule ist eine Ausbildungsstätte speziell für sozialpädagogische, heilpädagogische und pflegerische Arbeitsfelder. Sie bietet ein Bildungs- und Ausbildungsangebot für solche Erziehungsberechtigte, Schülerinnen und Schüler, die bereit sind zur Auseinandersetzung mit der Überzeugung, dass der christliche Glaube das tragende Fundament eines gelingenden Lebens ist, eine Antwort auf die Frage nach Sinn und Wert des Lebens bietet und zu einem gleichberechtigten Standort als Frau oder Mann in der Gesellschaft verhilft. Diese Auseinandersetzung, Erneuerung und Orientierung ist somit Grundlage der Ausbildung und damit der Ausbildungsinhalte.
In einer Atmosphäre lebendigen Lernens und gegenseitiger Toleranz verstehen sich die am Schulleben beteiligten Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler als Lehrende und Lernende zugleich. Wechselseitiges Vertrauen zu schaffen ist die Basis für eine tragfähige Lebensorientierung.
Die Schülerinnen und Schüler sollen erfahren, dass eine Teilnahme an Schulgottesdiensten und anderen Ausdrucksformen unseres christlichen Glaubens ihnen helfen kann, einen Sinn in ihrem Leben zu finden.
Ökumenisches Handeln ist selbstverständliche Praxis. Dazu gehört, andere Überzeugungen zu respektieren und sich um gegenseitiges Verständnis und um Vertiefung des Glaubens zu bemühen. Deshalb steht die Schule auch nichtkatholischen Schülerinnen und Schülern offen, die das christliche Selbstverständnis der Schule akzeptieren.
Unsere Berufsbildenden Schulformen fördern in besonderem Maße das soziale Engagement der Auszubildenden. Sie sollen zu professionellem Handeln in folgenden Berufen befähigt werden:
- als staatlich geprüfte Sozialassistentin/geprüfter Sozialassistent mit dem Schwerpunkt: Sozialpädagogik
- als staatlich anerkannte Erzieherin/anerkannter Erzieher
- als staatlich anerkannte Heilpädagogin/anerkannter Heilpädagoge
- als staatlich anerkannte Altenpflegerin/anerkannter Altenpfleger
Eine weitere Ausbildungsmöglichkeit bildet die Fachoberschule für Gesundheit und Soziales. Sie führt zur „Allgemeinen Fachhochschulreife“.
Allgemeine Bildungs- und Ausbildungsziele sind:
- die Grundlegung beruflicher Handlungskompetenz
- die ganzheitliche Entfaltung der Persönlichkeit
- die verantwortungsvolle Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben
- die Befähigung zum verantwortlichen, solidarischen und toleranten Leben in Familie, Beruf und Gesellschaft
- die Achtung und Bewahrung der Schöpfung.
Die Übereinstimmung von Eltern, Schülerinnen und Schülern mit den Zielsetzungen der Schule, die Eigenverantwortlichkeit der Auszubildenden und ihre vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Schule sind Voraussetzung für Aufnahme und Verbleib an der Schule.
